Fallstudie
KÖLLAs ERP-Integration in Simvia: Ein Gespräch mit Stefan Kusenberg
Die KÖLLA GmbH & Co. KG verfügt über einen komplexen und internationalen Lieferanten- und Kundenstamm und konzentriert sich darauf, spezifische Kundenanforderungen durch einen transparenten Überblick über Lieferantenzertifizierungen und Lieferkettenstrukturen zu erfüllen. Dank der Anbindung von Simvia an ihr ERP-System können sie Lieferantendokumente digital erfassen, Daten in Echtzeit synchronisieren und über Live-Feeds wie GlobalG.A.P. stets auf dem neuesten Stand bleiben.

Herausforderung
Bevor wir Simvia entdeckten, nutzte KÖLLA eine individuell programmierte Lösung auf MySQL-Basis, mit der unsere Qualitätssicherung Zertifikate, Fragebögen und andere Dokumente hochladen und verwalten konnte. Eine Suchfunktion war zwar vorhanden, aber für uns nicht besonders nützlich und komfortabel. Das Hauptproblem bestand darin, dass die SQL-Datenbank völlig unabhängig von unserem ERP-System betrieben wurde und keine Synchronisierung zwischen den beiden Systemen stattfand.
Allerdings benötigen wir genau diese Zertifikate im ERP-System, weshalb viele Prozesse bisher doppelt und vor allem manuell durchgeführt werden mussten. Daher suchten wir nach einer integrierten Lösung, die alle gesammelten Lieferantendokumente enthält und beide Systeme miteinander verbindet.
Vor dem Beitritt zu Simvia war es äußerst schwierig, den Überblick über alle Zertifizierungen der jeweiligen Lieferanten zu behalten, um die Kundenanforderungen erfüllen zu können. Letztendlich musste das Qualitätsmanagement Zertifikate wie GlobalG.AP einzeln herunterladen, Daten hinzufügen und sie erneut importieren. Ein weiteres Problem war, dass unser ERP-System keine detaillierte Ansicht der Lieferkettenstrukturen ermöglichte. Aufgrund unseres komplexen und internationalen Lieferanten- und Kundenstamms gestaltete sich dies als sehr komplizierter Prozess.
Vor Simvia
Früher musste unser Qualitätsmanagement verschiedene Lieferanten manuell sperren und wieder freigeben, um die spezifischen Kundenanforderungen zu erfüllen. Dieser Ansatz war zeitaufwändig, da wir alle Lieferanten und deren Daten, wie z. B. Zertifizierungen, manuell verwalten mussten.
Lösung
Wir suchten nach einer Lösung, die es dem ERP-System von KÖLLA ermöglichen würde, weiterhin die zentrale Komponente unserer Prozesse zu bleiben. Außerdem war es erforderlich, das ERP-System mit einer Datenbank zu verbinden, um bei Auftragseingang schneller auf Datensätze zugreifen zu können.
Unser Ziel war es, Datensätze wie Lieferanten- und Herstellerdaten in unserem ERP-System anzulegen und diese anschließend mit einer unterstützenden Plattform mit Datenbankanbindung zu synchronisieren. Darüber hinaus war es uns wichtig, einen besseren Einblick in die Struktur der Lieferkette zu gewinnen.
KÖLLA suchte einen Partner zur Realisierung eines Pilotprojekts zur Digitalisierung und Automatisierung. Simvia stellte sich als junges, engagiertes und dynamisches Unternehmen vor.
Simvia ermöglicht die automatisierte Erfassung und Verwaltung von Lieferantendokumenten und bietet einen umfassenden Überblick über die gesamte Lieferkette, um Kundenanforderungen jederzeit erfüllen zu können. Dank Live-Feeds aus Datenbanken wie GlobalG.AP sind Anwender bei auftretenden Risiken in der Lieferkette stets informiert.
Dank der Datenbankanbindungen und des mühelosen Austauschs mit Lieferanten war die Cloud-basierte Plattform Simvia die ideale Lösung für uns.
Ergebnis
Für die Zukunft von KÖLLA war die Implementierung von Simvia absolut richtig. Daten, die zuvor mühsam manuell verwaltet wurden, werden nun digital von Simvia erfasst. Sie sind jederzeit abrufbar und werden in Echtzeit mit unserem ERP-System synchronisiert. Dadurch erzielt KÖLLA enorme Zeiteinsparungen im Lieferanten- und Datenmanagement.
Darüber hinaus ermöglicht uns die Benutzeroberfläche von Simvia den Zugriff auf einen Datenpool wie GlobalG.AP. Außerdem hilft uns Simvia, den Überblick über alle Akteure der Lieferkette zu behalten, was beispielsweise für IFS-Zertifizierungen oder die Produktkettenzertifizierung sehr hilfreich ist.
Schließlich sind Arbeitsschritte, die zuvor manuell durchgeführt werden mussten, nun automatisiert. Dadurch lassen sich wichtige Entscheidungsprozesse vereinfachen, was das Qualitätsmanagement erheblich entlastet. Das QM-Team muss somit Lieferanten nicht mehr manuell blockieren oder freigeben.
Simvia ermöglicht uns zudem ein effizienteres Arbeiten im Einkauf, da die Plattform uns einen guten Überblick über die Zertifizierungen verschiedener Lieferanten bietet. Dies trägt wesentlich dazu bei, spezifische Kundenanforderungen zu erfüllen. Diese Arbeitsweise stellt sicher, dass jeder Kunde ausschließlich die benötigten, ordnungsgemäß zertifizierten Waren erhält.

Blog
Supply chain compliance
Agriplace wird zu Simvia: ein neuer Name für eine neue Ära der Einhaltung von Vorschriften in Lebensmittelversorgungsketten
Mit dem Wachstum der Lieferketten in Umfang und Reichweite spiegelt der neue Name den Wandel von einer landwirtschaftlichen Lösung hin zu einer gemeinsamen Infrastruktur für alle Lebensmittel- und Getränkeunternehmen wider.
31. März 2026

